© Biosphärengebiet Schwarzwald

Große Erlebnisse ganz nah in den Nationalen Naturlandschaften

Entdecke die schönsten Naturorte Deutschlands – in unseren 16 Nationalparken, 104 Naturparken, 18 Biosphärenreservaten und 3 Wildnisgebieten laden wir dich herzlich ein, Freude in und mit der Natur zu erleben, faszinierende Natur zu bewahren und mit Zuversicht die Zukunft zu gestalten.

Blick über eine Wald- und Hügellandschaft im Herbst. Der Wald ist gescheckt: Die Nadelbäume sind grün, die Laubbäume bereits rostfarben.
Biosphärenreservate
Hohe Gipfel, ausgedehnte Bergmischwälder mit alten stattlichen Buchen, mosaikartig eingestreute blütenreiche Bergwiesen, klare sprudelnde Bergbäche und kleine Moore prägen das Landschaftsbild. Schiefer gedeckte Häuser geben den Waldsiedlungen ihr Gepräge und in den schmalen Tälern dehnen sich die Dörfer oft über Kilometer aus. Auch alte Handwerke, wie die Köhlerei und die Glasbläserei und gebietstypische Siedlungsstrukturen sind das Spiegelbild eines jahrhundertelangen Miteinander von Mensch und Biosphäre.
Eine hügelige Wiese mit Blick auf die Ostsee blüht weiß, gelb und rosa.
Biosphärenreservate
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen bietet auf kleinstem Raum alle Landschafts- und Küstenformen des Mecklenburg-vorpommerschen Küstenraumes. Land und Meer sind tief ineinander verzahnt. Halbinseln und Küstenvorsprünge werden einerseits durch schmale Landstreifen miteinander verbunden, andererseits durch Bodden und Wieken voneinander getrennt. Neben der einzigartigen Naturausstattung ist das Gebiet auch durch seine kulturelle Vielfalt und weit zurückreichende Siedlungsgeschichte einzigartig.
Ein Ruderboot liegt am Fließufer in der Abendsonne. Auf der anderen Uferseite ist Dunst über der Wiese.
Biosphärenreservate
Das Biosphärenreservat Spreewald erstreckt sich entlang des Mittellaufs der Spree. Ein 1.575 km umfassendes Fließsystem prägt die naturnahe, in Mitteleuropa einzigartige Auenlandschaft. Die kleinflächigen Wiesen und Felder, die Wälder, Wasserläufe und Seen des Spreewaldes bieten rund 5.000 Pflanzen- und Tierarten Lebensraum. Der Reiz der parkartigen Landschaft zieht Jahr für Jahr mehr als drei Millionen Menschen in den Spreewald. Das macht ihn zur bedeutendsten Brandenburger Reise-Region.
Die Landschaft mit hügelige Wiesen wird zum Horizont immer bewaldeter. Es ist strahlender Sonnenschein.
Biosphärenreservate
Artenreiche Bergmischwälder im reizvollen Wechsel mit gemeinschaftlich genutzten Almendweiden prägen die Landschaft im Südschwarzwald. 2017 wurde das im äußersten Südwesten Deutschlands gelegene Biosphärengebiet Schwarzwald von der UNESCO ausgezeichnet. Sagenhafte Ausblicke bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen, faszinierende Natur mit Relikten der Eiszeit, alpine Tier- und Pflanzenarten, regionale Spezialitäten und lebendiges Brauchtum – hier lässt sich der Schwarzwald von seinen schönsten Seiten erleben.
Ein Bach fließt zwischen Laubbäumen entlang und bildet immer wieder kleinste Wasserfälle. Das Foto ist eine Langzeitbelichtung, daher ist das Wasser sehr weichgezeichnet.
Biosphärenreservate
Blühende Streuobstwiesen, von Schafen gepflegte Wacholderheiden und sattgrüne Buchenwälder prägen die Schwäbische Alb und das Vorland. Die Kulturlandschaft zwischen Stuttgart und Ulm, im Herzen Baden-Württembergs, wurde 2009 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet. Die vielfältige Landschaft bietet nicht nur Fauna und Flora wertvollen Lebensraum, sie ist zugleich auch Lieferant für Rohstoffe wie Alblinsen, Schafswolle, Schnecken, Getreide, Amaranth und vieles mehr.
Das Wasser der Elbe ist sehr glatt und die Pflanzen am Ufer saftig Grün. Es sind Bäume und Schäfchen-Wolken in der Spiegelung des Wassers zu sehen.
Biosphärenreservate
Hoch­ und Niedrigwasser, überflutete Wiesen und weiße Sandufer prägen das Bild der Elbe im Wechsel der Jahreszeiten. Der große Strom liegt eingebettet in das besondere Panorama einer durch vielfältige Nutzungsformen geprägten Kulturlandschaft. Charakterarten der weiten Wiesen­, Wald­ und Flusslandschaft sind im Sommer unter anderem Weiß-­ und Schwarzstörche, Seeadler und Elbebiber. Im Winter rasten hier tausende Zugvögel.
Fünf Buchen stehen am Ufer eines Sees. Das Laub der Buchen ist herbstlich gefärbt.
Biosphärenreservate
Offenes Land, Stille. Am weiten Himmel Adler und Kraniche. Alte, mächtige Buchen. Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in der Uckermark und dem Barnim gelegen ist eine eindrucksvolle Kulturlandschaft mit rund 240 Seen, tausenden Mooren, Wiesen, Äckern und ausgedehnten Buchenwäldern, die zu den größten Deutschlands gehören.
Ein flaches Gewässer, das von wogendem Schilf umrahmt ist. Im Hintergrund und auf einer kleinen Insel sind Bäume sichtbar.
Biosphärenreservate
Das UNESCO Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ im Osten des Freistaates Sachsen ist das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Es liegt inmitten einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft mit einer bemerkenswert reichen Naturausstattung und einer besonderen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Die viele Jahrhunderte lang ausgeübte Teichwirtschaft hinterließ eine Vielzahl von Teichen, in denen heute noch vor allem Karpfen gezüchtet werden.
Zwei weiß blühende Bäume auf der Streuobstwiese bei Sonnenschein
Biosphärenreservate
Salzig, mineralisch, wild. Einst Meeresboden, heute eine einzigartige Karstlandschaft aus Zechsteinablagerungen, Senken, Trichtern, Bachschwinden und eindrucksvollen Naturhöhlen, bewohnt vom „Großen Mausohr“ und anderen seltenen Fledermausarten. Im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz mischen sich ausgedehnte Buchenwälder mit blühenden Streuobstwiesen, malerische Dörfer mit geschichtsträchtigen Städtchen.
Blick vom Aussichtsturm auf die Flusslandschaft. Die aufgehende Sonne erhellt die nebelverhangenen Elbwiesen.
Biosphärenreservate
Der mecklenburgische Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservates erstreckt sich zwischen der Fliesenstadt Boizenburg und der Festungsstadt Dömitz. Allgegenwärtig sind die weiten Auen der Elbe und die vielen kleinen Nebenflüsse. Diese sind die Ausbreitungsgebiete des Bibers und auch für den Fischotter ist dieses Flusssystem ein idealer Lebensraum. Kontrastreich schließen sich an diese aquatischen Lebensräume Auwälder und Feuchtgrünland an, welche zu einem großen Teil in die extrem trockenen Standorte der Binnendünen übergehen.
>140
Großschutzgebiete in ganz Deutschland
1/3
der Landesfläche sind Nationale Naturlandschaften
<70 km
Luftlinie bis zur nächsten Naturlandschaft
>2.500
regionale Partner, die deinen Besuch noch schöner machen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nationalpark, Naturpark, Biosphärenreservat und Wildnisgebiet?

Nationalparke und Wildnisgbiete werden zum Schutz einer natürlichen Dynamik ausgewiesen. Hier soll sich die Natur ohne menschlichen Einfluss entwickeln können.

Naturparke und Biosphärenreservate haben beide das Ziel, menschliches Wirtschaften und Handeln im Einklang mit der Natur zu ermöglichen. Naturparke sind jedoch stärker auf den Tourismus- und Erholungsbereich ausgerichtet.

Die Nationalen Naturlandschaften in Deutschland sind frei und kostenlos zugänglich. Es gibt ohnehin keine leicht erkennbaren Grenzen: Die Naturlandschaften gehen häufig fließend in Siedlungsstrukturen und bewirtschaftete Landstriche über.

Auch viele der Informationszentren und ihre Ausstellungen sind für Besuchende kostenfrei.

In den Nationalen Naturlandschaften leben zahlreiche seltene und besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten – bleibe in der Kernzonen unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen. Oft durchqueren Erlebnispfade und Rundwanderwege sämtliche Naturschönheiten und besonders wertvollen Bereiche. Informiere dich in den Besuchseinrichtungen oder auf der Website des entsprechenden Schutzgebiets vor deinem Besuch.

Wir sind eine große Familie

Zusammen stehen die Nationalen Naturlandschaften für den Schutz der biologischen Vielfalt, natürlichen Klimaschutz und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Die Gebiete werden von der Stiftung Nationale Naturlandschaften gGmbH und zwei Dachverbänden unterstützt.

Gemeinsam anpacken bei strahlend blauem Himmel
© Sebastian Schröder-Esch