Bank mit Aussicht © VDN-Fotoportal/Volker Müther
Naturparke

Naturpark Frankenwald

Seine landschaftlichen Schönheiten, zahlreiche Kulturdenkmäler, Museen, gepflegtes Brauchtum und Ruhe machen den Naturpark Frankenwald zu einem beliebten Erholungsgebiet. Markierte Wander- und Radwanderwege führen durch die abwechslungsreiche Landschaft und im Winter Skiloipen und -wanderwege durch verschneite Wälder.
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Faszination an der Ködeltalsperre © VDN/Margrita Baaser
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Ein wunderschönes Fleckchen Erde © VDN/Margrita Baaser
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Reginasee im Naturpark Frankenwald © VDN/keksratz
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Festung Rosenberg im Naturpark Frankenwald © VDN/nachtgespenst
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Küchenschelle im Naturpark Frankenwald
© VDN-Fotoportal/Gertraud Beitzinger
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Bank mit Aussicht © VDN-Fotoportal/Volker Müther
Faszination an der Ködeltalsperre © VDN/Margrita Baaser

Gründungsjahr

1973

Größe in km²

1.023

Geografische Lage

In Oberfranken an der Grenze zu Thüringen

Landschaften

Fließgewässer, Grünland, Mischwald, Mittelgebirge, Nadelwald

Das Gebiet

Der Naturpark Frankenwald in Oberfranken gehört zum Mittelgebirgsgürtel Deutschlands. Dieses waldreiche Gebiet schließt sich unmittelbar an die Naturparke Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge – Obere Saale an. Sie bilden ein geschlossenes Naturparkgebiet mit ca. 400.00 ha, wobei der Naturpark Frankenwald 102.250 ha umfasst. Den Naturpark bilden der Landkreis Kronach und Teile der Nachbarkreise Hof und Kulmbach.

Der Naturpark ist eine Kulturlandschaft, deren Erhalt zu den Aufgaben des Naturparkvereins zählt. Die Besiedlung des früheren „Nortwaldes“ begann im 13. Jahrhundert, nicht in den feuchten, von Auwäldern verwachsenen Tälern, sondern zunächst auf den bewaldeten Hochflächen. In Rodungsinseln entstanden die ersten Siedlungen mit den heute noch erkennbaren Siedlungsformen Waldhufen- und Rundangerdorf. Erst später fand die Besiedlung der Täler statt und es entstanden die typischen Wiesentäler. Der Naturpark wird geprägt vom Dreiklang: „Gerodete Hochflächen – Bewaldete Hänge – Wiesentäler.“

Auf Grauwacke und Tonschiefer wachsen die Fichtenwälder bis auf 794 m auf dem Döbra. Vor Jahrhunderten dominierten Rotbuche und Tanne und es gab nur wenige Fichten. Der Schiefer gestaltete die Häuser – noch heute wird zur Dacheindeckung das „blaue Gold“ verwandt und prägt die Frankenwalddörfer. Die Frankenwäldler sind eng mit ihrem Wald verbunden. Er war Grundlage für ihren Lebensunterhalt in Glas- und Porzellanindustrie, Flößerei und den zahlreichen Schneidmühlen. Bis nach Amsterdam brachten die Flößer auf Main und Rhein Frankenwald-Tannen.

Besuchsinformationen 

Informationszentrum Blechschmidtenhammer

Blechschmidtenhammer 1
95192 Lichtenberg
Öffnungszeiten: Montag-Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
Schwerpunkte: Natur und Geologie
Anfahrtshinweise: Bahnbus: Bad Steben-Lichtenberg-Blankenstein; Bahnlinie Saalfeld-Blankenstein/Thüringen

 

Informationszentrum Steinwiesen

Bahnhofstr. 9
96349 Steinwiesen
Öffnungszeiten: Ganzjährig; Täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Schwerpunkte: Kulturlandschaft des Frankenwaldes
Anfahrtshinweise: Bahnbus: Kronach-Nordhalben

 

Informationszentrum Spechtsbrunn

Am Rennsteig 1
96515 Sonneberg
Öffnungszeiten: Ganzjährig; Täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Schwerpunkte: Die Naturparke Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale und Frankenwald stellen sich vor.

Programme

Der Naturpark nimmt am Programm Naturpark-Schulen teil.

Kontakt

Fragen zum Gebiet?

Naturpark Frankenwald

Güterstraße 18

96317 Kronach

Gebiet zugehörige Schutzprojekte

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