Licht- und Farbenspiel
© VDN-Fotoportal/Hans-Jürgen Schmidt
Naturparke

Naturpark Oberpfälzer Wald

Der Naturpark Oberpfälzer Wald liegt im Herzen der Oberpfalz / Bayern. Er umfasst 81.700 Hektar in den mittleren, nördlichen und nordöstlichen Gemeinden des Landkreises Schwandorf. Im Osten, im Feriengebiet „Oberviechtacher und Schönseer Land“, grenzt der Naturpark mit einer Mittelgebirgslandschaft an Tschechien an.
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Südlicher Steinwald
© VDN-Fotoportal/Werner Schuster
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Oberpfälzer Wald und Hügelland © VDN/Werner Schuster
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Morgenlicht im Walde
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Sonnenuntergang
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Licht- und Farbenspiel
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Südlicher Steinwald
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Gründungsjahr

1985

Größe in km²

817

Landschaften

Fließgewässer, Mischwald, Nadelwald, Seen

Das Gebiet

Im Übrigen wird das Naturparkgebiet von einer ausgedehnten welligen bis hügeligen Landschaft mit zahlreichen kleinen Flüssen und Bächen geprägt. 45% des Naturparkgebietes sind bewaldet, auf rund 3/4 dieser Fläche dominieren Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer.

Zahlreiche alte Burgen prägen die Landschaft und so manches Stadtbild. Die Stadt Nabburg mit seinem Stadtkern zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten der Oberpfalz. Im nahen Freilandmuseum in Neusath sind alte Bauernhäuser, Kirchen, Mühlen aus der gesamten Oberpfalz der letzten fünf Jahrhunderte, originalgetreu nachgebaut, zu bestaunen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das „Doktor-Eisenbarth- und Heimat-Museum“ der Stadt Oberviechtach. Der historische Schlosshof in der Hussitenstadt Neunburg vorm Wald dient als Kulisse für das alljährliche Freilichtspiel „Vom Hussenkrieg“ – nur eine von zahlreichen Freilichtveranstaltungen im Naturpark Oberpfälzer Wald.

Aufgrund der hügeligen Lage, der zahlreichen weiten Wälder mit Bächen und Flüssen bietet sich die Region zum Erholungsurlaub mit Wandern, Radfahren, Kanufahren und Angeln an.

Im Winter bieten die Langlaufzentren im Schönseer Land mit Lagen bis 900 m ü. NN Möglichkeiten zum Langlaufskifahren.

Schließlich finden Naturliebhaber Raritäten, die anderswo längst verschwunden sind. So gibt es hier noch seltene Tierarten wie Schwarzstorch, Uhu, Fischotter oder Rohrdommel, zahlreiche Orchideenwiesen und größere Moore wie das Naturschutzgebiet „Prackendorfer und Kulzer Moos“. Auf einem Moorlehrpfad besteht die Möglichkeit, in eine schützenswerte Welt einzutauchen. So kann man durch urwüchsigen Moorwald streifen, geheimnisvolle Moorgewässer entdecken sowie auch einiges über die frühere Moornutzung erfahren.

Besuchsinformationen

So erreichen Sie den Naturpark Oberpfälzer Wald:

Mit dem Auto:

BAB 93 Regensburg – Weiden, Abfahrten Schwandorf-Nord, Schwarzenfeld, Nabburg, Pfreimd, Wernberg-Köblitz

Weitere wichtige überregionale Straßen:

B 85 Passau – Cham – Schwandorf – Amberg – Kulmbach;

B 22 Straubing – Cham – Oberviechtach – Weiden

Mit dem Zug:

Strecken

Regensburg – Schwandorf – Weiden;

Nürnberg – Schwandorf – Cham;

Bahnhöfe in Schwandorf, Schwarzenfeld, Nabburg, Pfreimd, Wernberg-Köblitz

NATURHIGHLIGHTS

  • Das Naturschutzgebiet „Charlottenhofer Weihergebiet“ zwischen Schwandorf und Schwarzenfeld ist mit seiner Wasserlandschaft charakteristisch für den Naturpark Oberpfälzer Wald.
  • Im „Prackendorfer und Kulzer Moos“ leben zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, darunter viele gefährdete Arten der Roten Listen. Auf einem ca. 3 km langen Rundweg kann man eines der größten Moorgebiete der Oberpfalz erleben. Vom Hirschberg-Aussichtsturm im „Naturschutzgebiet Pfahl“ hat man einen herrlichen Rundblick über die Naturräume Vorderer Oberpfälzer Wald, Oberpfälzer Hügelland bis hin zur Mittleren Frankenalb im Westen und zum Falkensteiner Vorwald im Osten.
  • Das Taubenwiesbachtal ist ein Seitental der Schwarzach. Der gesamte Verlauf des Taubenwiesbaches ist unverbaut und natürlich, das Tal hat eine besondere Bedeutung als Nahrungshabitat des Schwarzstorchs.

KULTURHIGHLIGHTS

  • Die älteste Stadt im Naturpark ist Nabburg: Bereits 1296 erhielt Nabburg die Stadtrechte verliehen. Die Festung Naab-Burg wird 929 erstmals urkundlich erwähnt. Besonders sehenswert sind der aus dem 14. Jahrhundert stammende hochgotische Dom St. Johannes-Baptist in Nabburg und die mit reichen Wessobrunner Barockstuck ausgestattete Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Pfreimd mit wertvollen Rotmarmorepitaphien der Landgrafen von Leuchtenberg.

 

Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald / Landkreis Schwandorf

Zentrale Tourist-Information für den Naturpark Oberpfälzer Wald und den Landkreis Schwandorf – wechselnde Ausstellungen zu Geschichte, Kultur und Natur – Dauerausstellung zu touristischen Gebieten im Landkreis Schwandorf – Schulungsraum – 24 Std.-Infoterminal – zahlreiche kostenlose Broschüren

Obertor 14
92507 Nabburg
Tel.: (+49) (09433) 2038-10
Fax: (+49) (09433) 2038-20
E-Mail: info@touristik-opf-wald.de
Website: www.oberpfaelzerwald.de

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mai bis September:

Montags bis Freitags: 8:00-16:00 Uhr
Samstags: 10:00-12:00 Uhr

Oktober bis April:

Montags bis Donnerstags: 8:00-16:00 Uhr
Freitags: 8:00-13:00 Uhr
am Wochenende geschlossen

Centrum Bavaria Bohemia

SCHWERPUNKT:
bayerisch-böhmische Kulturbeziehungen und grenzüberschreitende Kulturpflege – ständig wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen

Tourist-Information für das Schönseer Land

Freyung 1
92539 Schönsee
Tel.: (+49) (09674) 924877
Fax: (+49) (09674) 913067
E-Mail: info@cebb.de
Website: www.bbkult.net

ÖFFNUNGSZEITEN:

Ganzjährig:
Montags bis Freitags: 9:00-16:00 Uhr
Samstags: 10:00-11:30 Uhr
Sonntags: 14:00-17:00 Uhr

Programme

Der Naturpark nimmt am Programm Naturpark-Schulen teil.

Der Naturpark nimmt am Programm Naturpark-Kitas teil.

Kontakt

Fragen zum Gebiet?

Naturpark Oberpfälzer Wald

Wackersdorfer Straße 80

92421 Schwandorf

Gebiet zugehörige Schutzprojekte

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