Burg Rabenstein im Naturpark Hoher Fläming © Dirk Fröhlich
© Dirk Fröhlich
Naturparke

Naturpark Hoher Fläming

Land der Ritterburgen, Rummel und Riesensteine: Beschauliche Städte und Dörfer, altehrwürdige Burgen in einer sanften Hügellandschaft mit tiefen Wäldern, klaren Bächen und bunten Wiesen. Sie verleihen dem Naturpark Hoher Fläming im Südwesten Brandenburgs einen ganz besonderen Reiz. Entdecken Sie die alte Kulturlandschaft des Hohen Fläming – ein Paradies für Stillesuchende.
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Schloss und Park Wiesenburg
© Steffen Bohl
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Wanderparadies Naturpark Hoher Fläming
© Jürgen Rocholl
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Springer Rummel im Naturschutzgebiet Flämingbuchen
© Steffen Bohl
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Naturparkzentrum Hoher Fläming in Raben
© Bansen Wittig
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Mäander am Klein Briesener Bach
© Steffen Bohl
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Riesenstein an der Brautrummel
© Bansen Wittig
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Wanderer am Kunstwanderweg
© Jürgen Rocholl
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Burg Eisenhardt und Stadt Bad Belzig
© Steffen Bohl
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Burg Rabenstein
© Steffen Bohl
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Feldsteinkirche in Raben
© Steffen Bohl
Schloss und Park Wiesenburg
© Steffen Bohl

Gründungsjahr

1997

Größe in km²

827

Geografische Lage

ca. 100 km nördlich von Leipzig, ca. 80 km südwestlich Berlins

Landschaften

Äcker, Fließgewässer, Grünland, Mischwälder, Nadelwälder

Das Gebiet

Tiefe Wälder, blumenbunte Wiesen, glasklare Bäche, altehrwürdige Burgen und Feldsteinkirchen prägen den Naturpark Hoher Fläming. Der Hohe Fläming wird auch mit einem Augenzwinkern das „kleinste Mittelgebirge Deutschlands“ genannt. Mit dem Hagelberg, einem Zweihunderter, befindet sich dort eine der höchsten Erhebungen des norddeutschen Tieflands.

Etwa die Hälfte des Naturparks ist bewaldet und der stete Wechsel zwischen Wald und Acker- und Wiesenland ist charakteristisch für den Hohen Fläming. In großen Teilen dominieren Kiefernforste, die schrittweise in Mischwälder überführt werden. An einigen Stellen trifft man noch auf alte Buchen-Traubeneichen-Bestände mit über 200 Jahre alten Bäumen. In den alten Mischwäldern kommen noch 15 Fledermausarten vor. Auch Wildkatzen und Wölfe haben hier ihren Lebensraum zurückgewonnen.

Der Hohe Fläming ist wasserarm, aber einige der Flämingbäche gehören zu den saubersten in Brandenburg und sind naturschutzfachlich sehr wertvoll. Hier sind Bachforellen und die urtümlichen Bachneunaugen heimisch. Im Norden fällt der Fläming bis zu 60 Meter steil in das Baruther Urstromtal ab, wo sich auch die Belziger Landschaftswiesen, das größte Naturschutzgebiet des Naturparks, befinden. Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Brandenburgs für Wiesenbrüter und der weltweit gefährdeten Großtrappen.

Den Hohen Fläming erleben

Die mittelalterlichen Burgen Eisenhardt in Bad Belzig, Rabenstein in Raben und Ziesar sowie das Schloss Wiesenburg mit seinem Landschaftspark sind eine Besonderheit im Naturpark.

Aber auch moderne Kunst kann man erleben. Zwischen Bad Belzig und Wiesenburg erwartet der Kunstwanderweg mit über 20 unterschiedlichen Kunstwerken Wanderer unter dem Motto „Wandern und Wundern“. Seit 2023 werden nun dort auch auf dem „Kunstwanderweg XR“ digitale Kunstwerke Mithilfe einer App in die reale Umwelt eingefügt und auf Smartphone oder Tablet sichtbar gemacht.
Die hügelige, abwechslungsreiche Landschaft des Hohen Fläming ist ein Traum für Wanderer. Neben dem Kunstwanderweg gibt es ein dichtes Netz attraktiver Rundwanderwege.

Radelnd kann man den Naturpark auf verschiedenen Tagesrouten erleben, die auf Radwegen oder wenig befahrenen Landstraßen verlaufen. Auf sechs ausgeschilderten Routen wie die Feldsteinkirchen-Radtour kann man auf Entdeckungsreise gehen.

Das Naturparkzentrum in Raben ist die zentrale Anlaufstelle für Gäste des Naturparks. Hier in der geschichtsträchtigen „Alten Brennerei“ erhalten sie die besten Informationen zu Ver­anstaltungen und Exkursionen im Hohen Fläming und können Fahrräder ausleihen. Höhepunkt des Besuchs ist die spannende Naturparkausstellung. Der Fläming-Laden mit regionalen Produkten und der Garten der Sinne laden zum Einkauf und Verweilen ein. Wertvolle Tipps gibt es auch in den Tourist-Informationen in Bad Belzig, Wiesenburg und Ziesar.

Besuchsinformationen

Naturparkzentrum Hoher Fläming
Besucherinformationszentrum und Touristinformation
Brennereiweg 45
14823 Rabenstein/Fläming Ortsteil Raben
Tel.: (+49) 033848/60004
info@flaeming.net
www.flaeming.net

Öffnungszeiten
Mo-So 10-17 Uhr (Nov-Feb 10-16 Uhr)

Klimafreundliche Anreise
Ab Berlin bzw. Dessau mit dem Regionalexpress 7 zu den Bahnhöfen Brück, Bad Belzig, Wiesenburg und Medewitz.

Burgenlinie-Bus 572 zwischen Bad Belzig, Raben und Wiesenburg fünfmal täglich: vbb.de und burgenlinie.de

Programme

Der Naturpark nimmt an den Programmen Naturpark-SchulenNaturpark-Kitas und Ehrensache Natur teil.

Auch an dem Programm Junior Ranger nimmt der Naturpark teil.

Kontakt

Fragen zum Gebiet?

Naturpark Hoher Fläming

Brennereiweg 45

14823 Rabenstein/OT Raben

Gebiet zugehörige Schutzprojekte

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