© Biosphärengebiet Schwarzwald

Große Erlebnisse ganz nah in den Nationalen Naturlandschaften

Entdecke die schönsten Naturorte Deutschlands – in unseren 16 Nationalparken, 104 Naturparken, 18 Biosphärenreservaten und 3 Wildnisgebieten laden wir dich herzlich ein, Freude in und mit der Natur zu erleben, faszinierende Natur zu bewahren und mit Zuversicht die Zukunft zu gestalten.

Eine alte Eiche steht auf einer hügeligen Wiese.
Naturparke
Der Naturpark ist für die Vielfalt und Schönheit seiner Landschaften und seine reiche Naturausstattung bekannt. Im Norden umfasst er den Kummerower See einschließlich Umgebung und das Peenetal bis Demmin.
Ein Moor mit angrenzenden Wiesenflächen und Rapsfeldern. Einzeln sind auch Bäume zu sehen.
Naturparke
Weite Wälder, Hügel, Täler, sandige Ebenen, klare Seen und versteckte Moore, historische Bauwerke, Heimatstuben und Museen, all das ist in diesem Naturpark zu finden.
Am Wiesenrand steht ein großer Baum mit orangen Herbstlaub. Am Baum führt ein Weg vorbei.
Naturparke
Charakteristisch für den Naturpark sind weite Kiefernwälder, Seen, Moore, Dünen, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heiden sowie ruhige Dörfer.
Aussicht auf eine zerfurchte Felswand und in die bewaldete Umgebung.
Biosphärenreservate
Der Pfälzerwald ist seit 1992 Biosphärenreservat, seit 1998 bildet er gemeinsam mit dem Naturpark Nordvogesen das einzige grenzüberschreitende Biosphärenreservat Deutschlands. Das Buntsandsteingebirge ist diesseits und jenseits der Grenze nahezu komplett mit Wald bedeckt und bildet so das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas. Besonderheiten sind die mächtigen Traubeneichen sowie der Edelkastanienwald und die großen Weinbauflächen am Ostrand des Pfälzerwalds.
Weiß blührende Seerosen auf einem See. Das Ufer im Hintergrund ist mit Schilf gesäumt und bewaldet.
Nationalparke
In den weiten Wäldern des Müritz-Nationalparks gibt es unzählige Seen und Moore. Der größte deutsche Nationalpark auf dem Festland bewahrt die biologische Vielfalt, fördert Wildnisentwicklung und lädt zum Naturerlebnis in der Mecklenburgischen Seenplatte ein: Moorfrösche im Frühling, Wanderungen auf schmalen Pfaden, Rad- oder Kanutouren im Sommer und tausende trompetende Kraniche im Herbst. Ein weiterer Höhepunkt sind die alten Buchenwälder in Serrahn, die seit 2011 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören.
Wildnisgebiete
Wagnis Wildnis – Die fast 90-jährige militärische Nutzung löschte die Ende des 12. Jahrhunderts aus wilder Wurzel entstandene Kulturlandschaft aus. Das freie Spiel der Naturkräfte bringt eine Waldlandschaft mit Quellen, Bächen, Mooren und Blößen sowie einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren zurück. Uns bleibt die Hoffnung, den Naturgeheimnissen auf die Spur kommen zu können.
Ein Blick ins Tal mit vielen Kulturlandflächen, Wäldern und Dörfern.
Naturparke
Plateaulagen mit tiefeingeschnittenen Tälern prägen das Gebiet Obereichsfeld. Das fast geschlossene Waldgebiet Hainich ist überwiegend von naturnahen Kalk-Buchenwäldern bedeckt. Und das tief eingeschnittene Tal der Werra prägt den Landschaftsraum Werratal.
Gelbe Laubbäume leuchten in der Herbstsonne und sprenkeln ihr Laub malerisch über Wege und Flüsse.
Biosphärenreservate
Im Drömling erlebt man eine reizvolle naturnahe Kulturlandschaft mit einem stetigen Wechsel von Gräben, Äckern, Wiesen, unzähligen Baumreihen und Hecken. Wegen der 2.200 km Wasserläufe wird der Drömling auch „Land der tausend Gräben“ genannt. Die stark strukturierte Drömlingslandschaft gibt einer Vielzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten einen zum Teil letzten Überlebensraum.
Altwasserarm der Oder mit blühenden Uferpflanzen, Seerosen und kleinen Inseln
Nationalparke
Der Nationalpark Unteres Odertal gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Er schützt eine Flussaue, die die letzte noch in großen Teilen intakte Flussmündung Mitteleuropas mit ihren angrenzenden Hängen, Laubmischwäldern und blütenreichen Trockenrasen darstellt. Mit seinen Flussaltarmen und den regelmäßig überfluteten Auen ist das Untere Odertal ein Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz. Mehr als 160 Vogelarten brüten im Nationalpark, darunter See-, Fisch- und Schreiadler. Das Großschutzgebiet ist Deutschlands einziger Auennationalpark und zugleich das erste grenzüberschreitende Großschutzgebiet mit Polen.
Ein gefallener Baum im Buchen-Urlwad ist vollends mit Moosen, Baumpilzen und junge Bäumen bewachsen.
Nationalparke
„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie. Und in der Tat, nirgendwo zwischen Atlantik und Ural dürfen sich die Wälder mit ihren Mooren, Bergbächen und Seen auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer einmaligen wilden Waldlandschaft, einer grenzenlosen Waldwildnis, entwickeln wie hier im Bayerischen Wald und im angrenzenden Böhmerwald.
>140
Großschutzgebiete in ganz Deutschland
1/3
der Landesfläche sind Nationale Naturlandschaften
<70 km
Luftlinie bis zur nächsten Naturlandschaft
>2.500
regionale Partner, die deinen Besuch noch schöner machen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nationalpark, Naturpark, Biosphärenreservat und Wildnisgebiet?

Nationalparke und Wildnisgbiete werden zum Schutz einer natürlichen Dynamik ausgewiesen. Hier soll sich die Natur ohne menschlichen Einfluss entwickeln können.

Naturparke und Biosphärenreservate haben beide das Ziel, menschliches Wirtschaften und Handeln im Einklang mit der Natur zu ermöglichen. Naturparke sind jedoch stärker auf den Tourismus- und Erholungsbereich ausgerichtet.

Die Nationalen Naturlandschaften in Deutschland sind frei und kostenlos zugänglich. Es gibt ohnehin keine leicht erkennbaren Grenzen: Die Naturlandschaften gehen häufig fließend in Siedlungsstrukturen und bewirtschaftete Landstriche über.

Auch viele der Informationszentren und ihre Ausstellungen sind für Besuchende kostenfrei.

In den Nationalen Naturlandschaften leben zahlreiche seltene und besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten – bleibe in der Kernzonen unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen. Oft durchqueren Erlebnispfade und Rundwanderwege sämtliche Naturschönheiten und besonders wertvollen Bereiche. Informiere dich in den Besuchseinrichtungen oder auf der Website des entsprechenden Schutzgebiets vor deinem Besuch.

Wir sind eine große Familie

Zusammen stehen die Nationalen Naturlandschaften für den Schutz der biologischen Vielfalt, natürlichen Klimaschutz und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Die Gebiete werden von der Stiftung Nationale Naturlandschaften gGmbH und zwei Dachverbänden unterstützt.

Gemeinsam anpacken bei strahlend blauem Himmel
© Sebastian Schröder-Esch