Blick über den Großen See nach Fürstenwerder
© Naturpark Uckermärkische Seen/Gert Klinger
Naturparke

Naturpark Uckermärkische Seen

Der 897 Quadratkilometer große Naturpark Uckermärkische Seen im Norden Brandenburgs gehört zu den abwechslungsreichsten Landschaften Mitteleuropas. Der Naturpark ist geprägt durch sein bewegtes jungeiszeitliches Relief, den Reichtum an Gewässern, Mooren, Wäldern und Forsten mit ihrer reichhaltigen Flora & Fauna, die sehr geringe Besiedlungsdichte und die vielfältigen, naturtouristischen Nutzungsmöglichkeiten. In der Naturparkregion findet sich die höchste Brutdichte des Fischadlers in Mitteleuropa.
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Steinsee im Naturschutzgebiet Zerweliner Koppel
© Gert Klinger
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Kanutour auf dem Küchenteil vor Schloss Boizenburg
© Gert Klinger
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Alpenhorn-Bläser: Naturklänge mit Echo am Zenssee bei Lychen
© Gert Klinger
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Historische Pflasterstraße und Allee von Hildebrandhagen nach Blowsiege
© Gert Klinger
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Klosterruine im Naturschutzgebiet Tiergarten Boizenburg und Strom
© Gert Klinger
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Blick über den Großen See nach Fürstenwerder
© Naturpark Uckermärkische Seen/Gert Klinger
Steinsee im Naturschutzgebiet Zerweliner Koppel
© Gert Klinger

Gründungsjahr

1997

Größe in km²

897

Geografische Lage

an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, im Nordosten Brandenburgs, rund 80 Kilometer von Berlin entfernt

Landschaften

Äcker, Bachläufe, Buchenwälder, Grünland, Kiefernwälder, Kleingewässer, Moore, Seen

Das Gebiet

Die heutige Landschaft des Naturparks entstand nach der Weichselvereisung vor etwa 15.000 Jahren. Im Norden und Osten kreuzen sich Endmoränenzüge; kuppige Grundmoränen, Drumlins, Wallberge, Sölle und die Erosionsschlucht des Stroms formen die Oberfläche. Im Süden und Westen des Naturparks befinden sich dagegen ausgedehnte Sanderflächen mit Binnendünen sowie Rinnenseen und durchströmten Mooren. Neben den 230 Seen, Bachläufen und Kanälen, über 3.000 Mooren und Kleingewässern bestimmen Wälder und – seit dem 12. Jahrhundert – auch Äcker, Grünland und Heiden das Landschaftsbild, darunter auch der größte, in Mitteleuropa erhaltene Hutewaldbestand.

Das Gebiet ist Lebensraum für viele geschützte Arten, z.B.: Mops- und Teichfledermaus, Fischotter, Biber, Bachmuschel, Rotbauchunke, Kammmolch, Kranich, Große Moosjungfer, Schlingnatter, Sumpfschildkröte, Heldbock, Feuerfalter, Bitterling und Steinbeißer. Seltene und gefährdete Arten wie Sumpfglanzkraut, Lämmersalat, Bachneunauge und Eremit finden sich hier in größeren Beständen. Durch den landschaftlichen Strukturreichtum konzentrieren sich hier und im benachbarten Feldberger Revier ca. 10% aller See-, Schrei- und Fischadlerbestände Deutschlands. Es wurden 54 Libellenarten und über 600 Nachtfalterarten nachgewiesen. Botanische Kostbarkeiten wie Strandling, zehn Orchideenarten, Blasenbinse, Gestrecktes Laichkraut und Armleuchtergewächse kommen im Naturpark vor.

Für die touristische Nutzung, insbesondere auf Natur ausgerichteten und bildungsorientierten Tourismus bestehen im Gebiet sehr gute landschaftliche und kulturhistorische Voraussetzungen. Neben Architektur-historischen Denkmälern sind besonders die Seenlandschaft mit mehr als 150 Kilometer langen Wasserwanderwegen und vielen Bademöglichkeiten sowie über 600 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege, von Hecken umsäumte Wiesen, Äcker und Laubwälder für den Tourismus bemerkenswert.

Programme

Der Naturpark nimmt an den Programmen Naturpark-Schulen, Naturpark-Partner und Ehrensache Natur teil.

Auch an dem Programm Junior Ranger nimmt der Naturpark teil.

Kontakt

Fragen zum Gebiet?

Naturpark Uckermärkische Seen

Tramper Chaussee 2 / Haus 7

16225 Eberswalde

Gebiet zugehörige Schutzprojekte

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