Das Gebiet
Naturräumlich gehört das Gebiet des rd. 446 Quadratkilometer großen Naturparks zum Niederwesterwald und ist damit Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Aus dieser Lage resultiert die den besonderen Reiz des Naturparks bewirkende räumliche Dreiteilung: Die Landschaft besitzt an der Westgrenze typischen Mittelrhein-Charakter mit Weinbergen und steilen, sonnigen Felshängen.
In östlicher Richtung bildet die windungsreiche Wied mit ihren Prall- und Gleithängen ein abwechslungsreiches, reizvolles Erholungsgebiet, an das sich die den Westerwald charakterisierende wellige Hochfläche anschließt, die hier bis zu 400 Meter erreicht. Neben dem Rhein und der Wied sind die Täler verschiedener Bachläufe landschaftsprägend und bergen, wie z.B. das als Kernzone des Naturparks ausgewiesene Fockenbachtal, manche botanische Rarität.
Etwa 45 % der Naturparkfläche ist bewaldet, 34 % sind landwirtschaftlich genutzt. Im Zusammenspiel von Klima, geologischer Beschaffenheit und einer über Jahrhunderte andauernden, z.T. auch wechselnden Nutzung entwickelten sich Quellgewässer, Bach- und Flussläufe, Verlandungsbereiche mit Röhrichtbeständen, seggenried-ähnliche Vegetationen und Kleinseggensümpfe sowie laubholzreiche Wälder.
Programme
Der Naturpark nimmt am Programm Naturpark-Kitas teil.