© Biosphärengebiet Schwarzwald

Große Erlebnisse ganz nah in den Nationalen Naturlandschaften

Entdecke die schönsten Naturorte Deutschlands – in unseren 16 Nationalparken, 104 Naturparken, 18 Biosphärenreservaten und 3 Wildnisgebieten laden wir dich herzlich ein, Freude in und mit der Natur zu erleben, faszinierende Natur zu bewahren und mit Zuversicht die Zukunft zu gestalten.

Naturparke
Dort, wo der Rhein seinen nordwärts gerichteten Lauf für kurze Zeit gen Westen unterbricht, liegt der Naturpark RheinTaunus. Diese romantische, lebensfrohe und waldreiche Gegend zählt zu den schönsten deutschen Mittelgebirgslandschaften. Schon Wilhelm von Humboldt beschreibt den Taunus als lieblich und anmutig im Frühjahr, voll sprudelnder Heiterkeit im Sommer, streng und farbenprächtig im Herbst
Naturparke
Hügelig, üppig und waldig. Knorrige Fichten, mächtige Traubeneichen und Edelkastanien, ein „Mitbringsel“ der Römer. Das Buntsandsteingebirge im grenzüberschreitenden deutsch-französischen Naturpark und Biosphärenreservat Pfälzerwald Nordvogesen ist fast komplett von Wald bedeckt. Bizarre Sandsteinfelsen, die fast einhundert Burgen und die mediterran anmutenden Weinbergterrassen am östlichen Rand sind einzigartige Tüpfelchen im größten zusammenhängenden Waldgebiet Westeuropas.
Ausblick ins Tal mit Wiesen, Wäldern und Dörfern
Naturparke
Der Naturpark Oberpfälzer Wald liegt im Herzen der Oberpfalz / Bayern. Er umfasst 81.700 Hektar in den mittleren, nördlichen und nordöstlichen Gemeinden des Landkreises Schwandorf. Im Osten, im Feriengebiet „Oberviechtacher und Schönseer Land“, grenzt der Naturpark mit einer Mittelgebirgslandschaft an Tschechien an.
Naturparke
Vielfalt Entdecken – Natur Erleben. Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald zeichnet sich mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt aus. Von extremen Trocken-Kiefern-Wäldern, über seltene Niedermoore und artenreichen Auen, bis hin zu über 1.000 Meter hohen Gipfeln: im Naturpark Oberer Bayerische Wald gibt es viele Naturschätze zu entdecken.
Eine Frau schaut aus einem Zelt heraus in einem Wald.
Naturparke
Dort, wo sich die Donau über mehrere Millionen Jahre tief in das Kalkgestein des Weißjuras eingeschnitten hat, liegt der Naturpark Obere Donau. Hier ragen manche Felsen bis zu 200 Meter hoch in den Himmel und bieten atemberaubende Ausblicke über die Landschaft.
Naturparke
Wildnis vor der Hauptstadt: Die weite Niederung der Flüsse Nuthe und Nieplitz ist ein Eldorado für Wat- und Wasservögel und ein idealer Rastplatz für tausende Gänse und Kraniche auf ihren Vogelzug. Im Kontrast zu der feuchten Niederung stehen die steppenartige Heidelandschaft bei Jüterbog. Im südlichen Zipfel finden Sie auf 7.000 Hektar „echte“ Wildnis, wo sich die Natur ohne menschliche Einflüsse entfalten kann.
Die Wolfslohklamm im Lerautall im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald.
Naturparke
Kaum ein anderer Naturpark ist so reich strukturiert und so schön anzuschauen wie der Nördliche Oberpfälzer Wald. Stille Weiherlandschaften wechseln mit ausgedehnten Zauberwäldern, bizarre Felslandschaften mit wildromantischen Bachtälern. Der Geheimtipp für Naturliebhaber die das Besondere suchen, die gerne weitab von großen Tourismusströmen Zwiesprache mit der Natur halten oder einfach mal die Seele baumeln lassen wollen.
Naturparke
Inmitten einer Jahrtausende alten Kulturlandschaft mit idyllischen Dörfern sowie Städten mit historischen Ensembles wächst eine neue Seenlandschaft auf dem Grund ehemaliger Kohlegruben. Zugvögeln, wie Kranichen und Gänsen, sowie Wölfen gefällt dieses von Menschen weitgehend ungestörte Terrain. In den beerkrautreichen, weiten Wäldern auf dem Landrücken leben inzwischen wieder Auerhühner.
Naturparke
Landschaftliche Vielfalt ist das Markenzeichen des Naturparks. So finden sich Wald, Moor, Streuobstwiesen und Bergbaufolgelandschaft jeweils in unmittelbarer Nachbarschaft. Seinen Namen verdankt der Naturpark jedoch den weiten Heideflächen im Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“. Hier kann man von Mitte August bis Anfang September verschiedene Farbnuancen von hellrosa bis dunkelviolett blühender Heide erleben.
Naturparke
Reizvolle Fluss- und Mittelgebirgslandschaften in beeindruckender Fülle und Vielfalt, tiefeingeschnittene Täler, Felsen und Wiesen prägen das Landschaftsbild des Naturparks Neckartal-Odenwald. Mittelalterliche Burgen und Schlösser, idyllische Dörfer und eindrucksvolle Aussichtspunkte zum Verweilen ein.
>140
Großschutzgebiete in ganz Deutschland
1/3
der Landesfläche sind Nationale Naturlandschaften
<70 km
Luftlinie bis zur nächsten Naturlandschaft
>2.500
regionale Partner, die deinen Besuch noch schöner machen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nationalpark, Naturpark, Biosphärenreservat und Wildnisgebiet?

Nationalparke und Wildnisgbiete werden zum Schutz einer natürlichen Dynamik ausgewiesen. Hier soll sich die Natur ohne menschlichen Einfluss entwickeln können.

Naturparke und Biosphärenreservate haben beide das Ziel, menschliches Wirtschaften und Handeln im Einklang mit der Natur zu ermöglichen. Naturparke sind jedoch stärker auf den Tourismus- und Erholungsbereich ausgerichtet.

Die Nationalen Naturlandschaften in Deutschland sind frei und kostenlos zugänglich. Es gibt ohnehin keine leicht erkennbaren Grenzen: Die Naturlandschaften gehen häufig fließend in Siedlungsstrukturen und bewirtschaftete Landstriche über.

Auch viele der Informationszentren und ihre Ausstellungen sind für Besuchende kostenfrei.

In den Nationalen Naturlandschaften leben zahlreiche seltene und besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten – bleibe in der Kernzonen unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen. Oft durchqueren Erlebnispfade und Rundwanderwege sämtliche Naturschönheiten und besonders wertvollen Bereiche. Informiere dich in den Besuchseinrichtungen oder auf der Website des entsprechenden Schutzgebiets vor deinem Besuch.

Wir sind eine große Familie

Zusammen stehen die Nationalen Naturlandschaften für den Schutz der biologischen Vielfalt, natürlichen Klimaschutz und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Die Gebiete werden von der Stiftung Nationale Naturlandschaften gGmbH und zwei Dachverbänden unterstützt.

Gemeinsam anpacken bei strahlend blauem Himmel
© Sebastian Schröder-Esch