Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Schleswig-Holstein

Zwei Biber sitzen in der Abendsonne auf angehäuftem Ästen und Stöckern im Wasser.

Der kleinste Teil des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe befindet sich in Schleswig-Holstein. Im Herzogtum Lauenburg südöstlich der Stadt Lauenburg liegt ein Teilgebiet, das Naturschutzgebiet „Lauenburger Elbvorland“. Das andere erstreckt sich als Naturschutzgebiet „Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg“. Zusammen bilden sie eine Fläche von 553 Hektar, die zu 65 Prozent bewaldet ist.

Wildnisgebiet Königsbrücker Heide

Wagnis Wildnis – Die fast 90-jährige militärische Nutzung löschte die Ende des 12. Jahrhunderts aus wilder Wurzel entstandene Kulturlandschaft aus. Das freie Spiel der Naturkräfte bringt eine Waldlandschaft mit Quellen, Bächen, Mooren und Blößen sowie einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren zurück. Uns bleibt die Hoffnung, den Naturgeheimnissen auf die Spur kommen zu können.

Biosphärenreservat Spreewald

Ein Ruderboot liegt am Fließufer in der Abendsonne. Auf der anderen Uferseite ist Dunst über der Wiese.

Das Biosphärenreservat Spreewald erstreckt sich entlang des Mittellaufs der Spree. Ein 1.575 km umfassendes Fließsystem prägt die naturnahe, in Mitteleuropa einzigartige Auenlandschaft. Die kleinflächigen Wiesen und Felder, die Wälder, Wasserläufe und Seen des Spreewaldes bieten rund 5.000 Pflanzen- und Tierarten Lebensraum. Der Reiz der parkartigen Landschaft zieht Jahr für Jahr mehr als drei Millionen Menschen in den Spreewald. Das macht ihn zur bedeutendsten Brandenburger Reise-Region.

Nationalpark Eifel

Luftaufnahme eines verschlungenen Gewässers im Herbst, das in orange-grüne Wälder eingebettet ist

Der Nationalpark Eifel bietet ein vielseitiges Landschaftsbild: steile Täler, weite Wälder und klare Gewässer durchziehen die Landschaft. Modellierer der Mittelgebirgslandschaft sind die beiden Flüsse Rur und Urft. Attraktive Panoramablicke von der offenen Graslandschaft der Dreiborner Hochfläche, dem ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang, beeindrucken ebenso wie die 18 Millionen wilde Narzissen, die die Talwiesen im Süden jedes Frühjahr in ein gelbes Blütenmeer verwandeln.