Naturpark Dübener Heide

Weißes Wollgras, das eine Art Flau besitzt, wächst in diesem Morrgebiet.

Eingebettet in den natürlichen Flusslandschaften von Elbe und Mulde verströmt der größte Mischwald Mitteldeutschlands die Frische einer eiszeitlich geprägten Hügellandschaft. Im Naturpark Dübener Heide, etwa 30 Kilometer nördlich von Leipzig gelegen und ganz in der Nähe der Lutherstätten Wittenberg und Torgau kreisen Kranich und Seeadler über romantischen Teichen und Seen.

Wildnisgebiet Königsbrücker Heide

Wagnis Wildnis – Die fast 90-jährige militärische Nutzung löschte die Ende des 12. Jahrhunderts aus wilder Wurzel entstandene Kulturlandschaft aus. Das freie Spiel der Naturkräfte bringt eine Waldlandschaft mit Quellen, Bächen, Mooren und Blößen sowie einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren zurück. Uns bleibt die Hoffnung, den Naturgeheimnissen auf die Spur kommen zu können.

Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Ein flaches Gewässer, das von wogendem Schilf umrahmt ist. Im Hintergrund und auf einer kleinen Insel sind Bäume sichtbar.

Das UNESCO Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ im Osten des Freistaates Sachsen ist das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Es liegt inmitten einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft mit einer bemerkenswert reichen Naturausstattung und einer besonderen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Die viele Jahrhunderte lang ausgeübte Teichwirtschaft hinterließ eine Vielzahl von Teichen, in denen heute noch vor allem Karpfen gezüchtet werden.

Naturpark Erzgebirge/Vogtland

Ein Blick über Wiesen und Wälder auf den weit entfernten Fichtelberg.

Der Naturpark „Erzgebirge/Vogtland“ gehört mit 1.495 km² und 290.000 Bewohnern zu den dicht besiedelsten Gebirgen Europas. In höheren Lagen sind zahlreiche Pflanzen und Tiere gefährdet. Die Kammlagen sind ergiebige Wassereinzugsbereiche 8 von 9 Talsperren dienen der Trinkwasserversorgung. Gäste können sich durch vielfältige Publikationen über den Naturpark „Erzgebirge/Vogtland“ informieren.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Blick auf die Brosinnadel, ein schlanker Felsturm aus Sandstein der Teil der Affensteine ist. Im Vordergund sind auf den Felsen wachsendes Heidekraut und Kiefern sichbar.

„Felsen sind zu Stein gewordene Musik“ – treffender als mit diesem zweieinhalb Tausend Jahre alten Zitat von Pythagoras lässt sich die Welt des Elbsandsteingebirges nicht beschreiben. Schroffe Felstürme und wuchtige Tafelberge wechseln sich ab mit lieblichen Ebenen, schwindelerregenden Gründen und Schluchten. Inmitten dieser Felswelt hat sich die Elbe tief in den Sandstein eingeschnitten. Sie windet sich majestätisch um den Lilienstein, den König der Tafelberge.