Projektbeschreibung
Im Naturpark Südeifel sollen in den Verbandsgemeinden artenreiche Wegraine als Beitrag zum Insektenschutz langfristig etabliert werden. Das Potenzial im Außenbereich liegt bei 326 Kilometer Wegrainen von durchschnittlich zwei Metern Breite, also rund 65 Hektar. Eigentümer der Flächen sind die Kommunen.
Diese artenreichen Linienstrukturen schaffen eine wertvolle Biotopvernetzung und verbessern dadurch die Resilienz der Ökosysteme. Weitere positive Effekte sind die damit einhergehende Erhöhung der biologischen Vielfalt und der Bodenbiodiversität. Außerdem wird der Erosionsschutz erhöht und der Humusaufbau im Boden gefördert, was das entsprechende Kohlenstoffspeicherpotenzial erhöht. Die Verminderung des Nährstoffeintrags in die Gewässer ist ein weiteres wichtiges Ziel des Vorhabens.
Begleitend sollen Maßnahmen für die Sensibilisierung für natürlichen Klimaschutz und biologische Vielfalt in den beteiligten Kommunen und bei Gästen des Naturparks durchgeführt werden.
Dieser Baustein soll durch die Entwicklung von innerörtlichen Grünflächenpflegekonzepten in ausgewählten Modellgemeinden (im Idealfall korrespondierend mit den Modellgemeinden im Außenbereich) ergänzt werden. Ziel ist es, den natürlichen Klimaschutz im Außen- und Innenbereich der Gemeinden zu stärken und die entwickelten Maßnahmen konsequent umzusetzen.