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Stell dir vor, du läufst durch Wiesen und Felder, die uns nicht nur mit Lebensmitteln versorgen, sondern auch dem Klimawandel entgegenwirken und die Artenvielfalt schützen: Intakte Böden speichern Wasser, Blühflächen und Hecken bieten Insekten und anderen Tieren ein Zuhause.
Die industrielle Landwirtschaft ist geprägt durch Monokulturen, den Einsatz von Pestiziden und übermäßigem Düngen. Diese Wirtschaftsweise führt häufig zu einer Verschlechterung von Bodenfruchtbarkeit und Wasserqualität. Durch den Klimawandel verursachte Wasserknappheit und extreme Wetterereignisse verstärken diese Belastungen und erschweren eine nachhaltige Bewirtschaftung. Außerdem bieten solche Monokulturen nur sehr eingeschränkt Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten.
Der Einsatz von Pestiziden und die Überdüngung der Felder beeinflussen die Wasserqualität angrenzender Gewässer.
Eingemauerte Ufer, Buhnen und Deiche verhindern die natürliche Sedimentation und Dynamik der Küsten. Der natürliche Überschwemmungsschutz geht verloren und es müssen künstliche Schutzdämme gebaut werden.
Überdüngung fördert ein vermehrtes Wachstum von Algen, deren Absterben den Sauerstoffgehalt im Wasser verringert und zu toten Zonen führt.
Weidetiere wie Rinder, Ziegen oder Schafe verhindern, dass alles zuwächst, und erhalten offene Landschaften.
Er speichert Wasser und Kohlenstoff, verbessert die Versorgung mit Nährstoffen und schützt unser Klima.
Sträucher und Bäume in der Landwirtschaft erhöhen Vielfalt, Artenreichtum und Bodenfeuchte.
Sie bieten Nahrung und Lebensraum für Insekten, Vögel und Säugetiere.
Sie bieten Nahrung und Rückzugsorte für zahlreiche Insekten und Säugetiere.
Auf Streuobstbestände entstehen durch unterschiedliche Strukturen wie z.B. Totholz und Baumhöhlen wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel, Amphibien und Säugetiere.
Die extensive Beweidung mit Rindern, Schafen, Ziegen oder Pferden trägt zum Erhalt vieler seltener Tier- und Pflanzenarten bei.
Diese Lebensräume spielen eine entscheidende Rolle im natürlichen Klimaschutz, indem sie wichtige Ökosystemleistungen erbringen und Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten sind:
Intakte Moore sind bedeutende Wasserspeicher in der Landschaft, binden Kohlenstoff im Boden und bieten Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Naturnahe Wälder können sich gut an die verändernden klimatischen Bedingungen anpassen. Die Bäume unterschiedlichen Alters bieten außerdem verschiedene Lebensräume für Pilze, Insekten, Vögel und Säugetiere.
Für den Hochwasserschutz stellen Auen einen entscheidenden Faktor zur Regulierung dar. Gleichzeitig bieten sie Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind.
Seegras- und Salzwiesen sind wichtige Lebensräume an den Küsten der Nord- und Ostsee. Sie beheimaten eine Vielzahl von spezialisierten Tier- und Pflanzenarten und tragen durch die Bindung von Kohlenstoff zum Klimaschutz bei.
Ein Mosaik aus Wäldern, Wiesen, Wasserflächen sowie landwirtschaftlichen Nutzflächen hält viele Ökosystemleistungen bereit und trägt so zum Klimaschutz bei.
Auch in Städten und Dörfern kann es viel Natur geben, zum Beispiel Parks oder Gärten. Besonders für Tiere und Pflanzen sind natürliche Flächen in Siedlungen wichtig, aber auch für uns Menschen bringen sie viele Vorteile.
Setze dich für vielfältige Landwirtschaft ein: Unterstütze mit einer Spende oder engagiere dich ehrenamtlich vor Ort.