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Hast du schon mal die kühlende Wirkung des Waldes gespürt, die Ruhe genossen und den Vögeln gelauscht? Naturnahe Wälder sind besonders artenreich und widerstandsfähig. Mit Hitze, Dürre und Stürmen kommen sie besser zurecht als Wälder mit nur wenigen Baumarten. Nicht nur uns bieten sie einen Rückzugsort, sondern auch vielen Tieren und Pflanzen.
Viele vom Menschen stark beeinflusste Wälder bestehen nur aus wenigen Baumarten, z. B. aus Fichten oder Kiefern für die Holzwirtschaft. Von extremen Wetterereignissen, wie Stürmen sowie von Insektenbefall sind solche Wälder oft stark betroffen.
Schädlinge wie der Borkenkäfer und Krankheiten können sich besonders leicht ausbreiten.
Strukturarme Böden mit flachem Wurzelwerk können weniger Wasser speichern.
Wälder aus Monokulturen haben oft wenig Unterwuchs, also Sträucher, Kräuter, Pilze oder Moose und fehlendes stehendes Totholz.
Wenn Rohre entfernt und Gräben umgeleitet werden, gelangt mehr Wasser in den Boden.
Das Fällen vereinzelter Bäume schafft Licht und Platz, damit junge Bäume wie Eichen und Birken nachwachsen.
Junge, am Standort heimische Bäume machen den Wald vielfältiger und widerstandsfähiger.
Trittsteinbiotope sind natürliche Brücken, die Lebensräume verbinden und das Wandern von Tieren und Pflanzen erleichtern.
Wälder sind wahre Klimahelden. Bäume speichern in der Holzmasse und im Waldboden Kohlenstoff. In naturnahen Wäldern finden sich Bäume unterschiedlichen Alters und Größen, dadurch sind diese Wälder sehr strukturreich. Die Stockwerke des Waldes bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zerfallende Bäume und Totholz am Boden stellen Nahrung und Unterschlupf für Pilze, Insekten und Vögel bereit. Damit sich ein Wald als vielfältiger Naturwald entwickeln kann, braucht es mehrere Jahrzehnte. Ein naturnaher Wald, in dem standortheimische Baumarten, vielfältige Strukturen und durch die natürliche Verjüngung ein großer Genpool vorhanden ist, kann sich gut an die verändernden klimatischen Bedingungen anpassen.
Chemikalien, Nährstoffe und Plastikmüll belasten das Ökosystem und schädigen Tier- und Pflanzenarten.
Wälder tragen dazu bei, die Umgebungstemperatur zu senken und die Luftqualität zu verbessern.
Waldböden können große Mengen an Wasser speichern und diese langsam wieder abgeben.
Diese Lebensräume spielen eine entscheidende Rolle im natürlichen Klimaschutz, indem sie wichtige Ökosystemleistungen erbringen und Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten sind:
Intakte Moore sind bedeutende Wasserspeicher in der Landschaft, binden Kohlenstoff im Boden und bieten Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Naturnahe Wälder können sich gut an die verändernden klimatischen Bedingungen anpassen. Die Bäume unterschiedlichen Alters bieten außerdem verschiedene Lebensräume für Pilze, Insekten, Vögel und Säugetiere.
Für den Hochwasserschutz stellen Auen einen entscheidenden Faktor zur Regulierung dar. Gleichzeitig bieten sie Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind.
Seegras- und Salzwiesen sind wichtige Lebensräume an den Küsten der Nord- und Ostsee. Sie beheimaten eine Vielzahl von spezialisierten Tier- und Pflanzenarten und tragen durch die Bindung von Kohlenstoff zum Klimaschutz bei.
Ein Mosaik aus Wäldern, Wiesen, Wasserflächen sowie landwirtschaftlichen Nutzflächen hält viele Ökosystemleistungen bereit und trägt so zum Klimaschutz bei.
Auch in Städten und Dörfern kann es viel Natur geben, zum Beispiel Parks oder Gärten. Besonders für Tiere und Pflanzen sind natürliche Flächen in Siedlungen wichtig, aber auch für uns Menschen bringen sie viele Vorteile.
Setze dich für naturnahe Wälder ein: Unterstütze mit einer Spende oder engagiere dich ehrenamtlich vor Ort.