ZN-6
© Schwäbisches Streuobstparadies
25. September 2019

Kleinstrukturen beleben die Artenvielfalt

Höhlen in den alten Obstbäumen, Totholz- und Reisighaufen aber auch Holzstapel sind auf der Streuobstwiese und in der Umgebung vorhanden. Erd- und Graswege sowie Böschungen beleben das Landschaftsbild zusätzlich.

Die Totholz-, Reisighaufen und Holzstapel wurden entfernt. Am Rande der Streuobstwiese wachsen hohe Stauden. Deren lange Stängel sind Rückzugsräume für Insekten. Wenn im Sommer das Gras gemäht wird, werden diese Bereiche von der Mahd verschont und das Gras stehen gelassen. Nach ein paar Jahren müssen die Randstreifen aber auch gemäht werden, damit an diesen Stellen die Sträucher nicht ausufern und die Fläche beschatten oder große Waldbäume wachsen.

Dafür entwickeln sich an anderer Stelle wieder hochwüchsige Bereiche und so wandern die Lebensräume auf und am Rande der Projektfläche im Laufe der Jahre von einem Ort zum nächsten.

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