15. November 2018

Baumvielfalt

Die alte Schweizer Wasserbirne, ein mächtiger Koloss mit reich verzweigtem Kronendach. Das verspricht eine reiche Birnenernte im Herbst. Wir sind gespannt. Auf jeden Fall finden in der rauen Rinde viele Insekten ein Quartier.

Jung und Alt leben auf unserer Projektfläche nebeneinander: Das sind ein Kirsch-, zwei Birnen- und drei Apfelbäume. Alle sind Hochstämme, d.h. ihre Krone beginnt in einer Höhe von 160 Zentimetern. Das ist gut, denn je höher und älter der Stamm ist, desto mehr Baumhöhlen und Astlöcher können sich im Laufe der Jahre bilden, die von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genutzt werden.

Alte Habitatbäume und stehendes Totholz fehlen auf der Projektfläche. Der alte Birnbaum, eine Schweizer Wasserbirne, hat seine besten Tage bereits hinter sich und wird bald absterben. Er soll stehen bleiben, um mit seinen zahlreichen Spalten als Unterschlupf und Bruthöhle zu dienen. Da in der Umgebung genug Unterschlupfmöglichkeiten vorhanden sind, müssen wir keine zusätzlichen schaffen.

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