© Sophia M. Phildius/Nationale Naturlandschaften

Verhalten in Schutzgebieten

Unsere Schutzgebiete sind Orte voller Leben, Ruhe und natürlicher Schönheit. In ihnen finden seltene Tiere und Pflanzen ein zu Hause. Damit das so bleibt, beachte bei deinem Ausflug ein paar einfache Regeln zum Schutz der Natur – für ein tolles und naturverträgliches Erlebnis.

Illustration eines Menschen mit blauer Mütze, der durch ein Fernglas schaut

Ruhig und rücksichtsvoll unterwegs

Schutzgebiete sind Rückzugsgebiete für Wildtiere. Störe sie nicht in ihrem Zuhause. Mache keinen Lärm und halte Abstand.

Illustration von in Wanderschuhen steckenden Füßen. Die Person trägt gelb-gestreifte Socken und violette Schuhe.

Auf den Wegen bleiben

Querfeldein klingt für dich nach Abenteuer? Bitte nicht in Schutzgebieten. Die dort lebenden Tiere werden sonst gestört und Pflanzen zertreten. Das gilt egal ob du zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs bist.

Illustration von vier Pilzen mit violetter Kappe vor einem Baumstumpf

Natur bleibt in der Natur

Auch wenn sie schön anzusehen sind: Bitte pflücke keine Wildpflanzen und grabe sie nicht aus. Auch beim Sammeln von Beeren und Pilzen bitte Maß halten. Sie sind auch Nahrung für viele Wildtiere.

Illustration einer Bananenschale, die neben einem Pilz auf dem Boden liegt

Hinterlasse keine Spuren

Nimm alles wieder mit, was du mitgebracht hast! Müll schadet der Natur und ärgert alle, die nach dir ankommen. Am besten nutzt du Verpackungen, die du wiederverwenden kannst.

Illustration von drei Händen, die Smartphones halten und Fotos machen. Eine Handykamera blitzt gerade auf.

Geheimtipps bleiben geheim

Ist das schön hier! Schnell ein Selfie geschossen und geteilt? Nutze Soziale Medien und GPS-Tracking verantwortungsvoll. Viele Geheimtipps vertragen keinen Massenbesuch.

Illustration von fünf Gebots- und Hinweisschildern, die einem in Schutzgebieten begegnen können

Informationen im Gelände

In Schutzgebieten findest du oft Infos zu lokalen Besonderheiten der Natur und den dazugehörigen Regeln. Indem Du sie befolgst, leistest du einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

Illustration eines violetten Hundes mit Schlappohren an einer blau-gestreiften Leine

Hunde laufen an der Leine

Dein vierbeiniger Freund ist willkommen! Zum Schutz der Wildtiere und deines Hundes selbst bleibt er jedoch angeleint.

Illustration einer Streichholzschachtel mit einem zerbrochenen Streichholz

Grill und Feuer bleiben aus

Zündeln, Feuer machen oder Rauchen im Wald ist keine gute Idee: Ein großer Brand entsteht schneller als man denkt. Deswegen sind Feuer aller Art nicht nur bei Trockenheit verboten. Für ein Lagerfeuer gibt es ausgewiesene Orte.

Illustration einer blauen Libelle, die in der Uferbepflanzung eines Gewässers sitzt

Halte Abstand vom Ufer

Auch Seen, Flüsse und Meere sind Heimat für viele Arten. Beachte die vor Ort geltenden Regeln zum Schutz der Natur. Halte Abstand zu bewachsenen Uferbereichen. Hier brüten und leben seltene Vögel.

Illustration eines blauen Zeltes. Rechts im Bild ist ein Hammer, der gerade einen Hering in den Boden klopft.

Wildcampen

Du schläfst gerne unterm Sternhimmel? Auf offiziellen Zelt- und Biwakplätzen kein Problem. Wildcampen ist streng verboten. Empfindliche Arten werden so möglichst wenig gestört.

Illustrationen © Sophia M. Phildius/Nationale Naturlandschaften