10. Juli 2019

Von artenarm zu kräuterreich – mehr Vielfalt für die Wiese

Artenarm gestaltet sich bisher auch der Unterwuchs. Nach dem Mähen wurde das Gras jedes Mal auf der Wiese liegen gelassen. Es kam zur Überdüngung, denn es gelangten viele Nährstoffe wie Stickstoff in den Boden und reicherten sich nach und nach an. Durch den hohen Nährstoffgehalt des Bodens hat sich eine Fettwiese entwickelt. Das heißt, nur bestimmte Gräser setzen sich durch und andere Kräuter haben keine Chance. Eine zweischürige Mahd soll Abhilfe schaffen und den Boden aushagern. Dadurch siedeln sich nach und nach mehr blühende Gräser und Kräuter an und locken Insekten, die in den nektarreichen Blüten eine Nahrungsquelle finden.

Titelbild: © Schwäbisches Streuobstparadies e. V.

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Start ins Commerzbank-Umweltpraktikum: Traditionelle Einführungswoche im Nationalpark Bayerischer Wald

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