In Hanglagen ist das Mähen mit der Maschine besonders schwierig. Spezielle Mähmaschinen schneiden das Gras nur auf eine bestimmte Länge, so dass Insekten, die sich im dichten Unterwuchs tummeln, verschont bleiben.
30. Oktober 2018

Die Streuobstwiese im UNESCO-Biosphärengebiet Schwäbische Alb – ein ökologischer Schatz wird erhalten

Im größten Streuobstwiesengebiet Mitteleuropas, im UNESCO- Biosphärengebiet Schwäbische Alb, nahe des schönen Örtchen Weilheim an der Teck fördert die Coca-Cola Foundation zusammen mit Nationale Naturlandschaften e.V. eine Streuobstwiese.

Streuobstwiesen beherbergen einen ökologischen Schatz von bis zu 5000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, 400 davon sind vom Aussterben bedroht.

Mehr als 3.500 alte Obstsorten werden in ganz Deutschland auf Streuobstwiesen erhalten.

Eine bunte Mischung aus 13 verschiedenen Obstbäumen steht verteilt auf der Projektfläche, darunter Apfel, Birne, Zwetschke und 9 Kirschen. In den letzten Jahren ist die Pflege der Wiese vernachlässigt worden, denn es fehlte an fachgerechtem Wissen und an Arbeitskraft. Die biologische Vielfalt auf der Streuobstwiese geriet dadurch stark in Mitleidenschaft.

Dank einer Spende der Coca-Cola Foundation wird das jetzt geändert. Nun können wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in Angriff genommen werden.

9 Mittelstämme und ein Hochstamm stehen auf der Wiese. Je höher der Baum, desto besser ist das für die Artenvielfalt, denn je mehr Astlöcher und Höhlen können sich über die Jahre im Stamm bilden. Darin finden viele Vögel, Insekten und auch verschiedene Fledermausarten einen Unterschlupf und Möglichkeiten zum Nisten.

Höhlen in der Rinde eines Kirschbaumes.

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