Beschreibung
Je nach Notwendigkeit können die Aufgaben im Jahreslauf Folgendes beinhalten:
- Winterschnitt von Oktober bis einschließlich Februar,
- Frühjahrsschnitt in März und April,
- Sommerriss in Mai und Juni,
- Sommerschnitt in Juli und August
An den noch jungen Bäumen besteht die Jungbaumpflege außerdem aus:
- Erziehungsschnitt (= Winterschnitt),
- Baumscheiben hacken und Kompostdüngung in März und April,
- Wässern bei Trockenheit von Mai bis in den Spätsommer
Einige Baumpaten bleiben den Obstbäumen ihrer Gemeinde treu, andere sind eher gemeindeübergreifend tätig – da gibt es verschiedene Formate. Vorkenntnisse sind nicht notwendig; wir lernen „direkt am Baum“.
Voraussetzungen
Interesse an Obstbäumen und an Streuobstwiesen sowie ein Verständnis für hochstämmige alte Sorten als wichtiges ökologisches Landschaftselement und im aktiven Naturschutz. Wir pflegen die Bäume nicht primär auf Ertrag, sondern auf eine starke Struktur und ein langes Leben.
Benötigte Ausrüstung
Eine eigene Gartenschere (bitte Bypass-Schere, keine Amboss-Schere), eine kleine Astsäge und eine kurze Trittleiter (fester Stand auf Naturboden) helfen bereits. Weitere Geräte und Hilfsmittel werden vom Naturpark-Ranger gestellt.
Qualifizierungsangebote
Wir lernen „direkt am Baum“, d.h. es gibt zwar kein Zertifikat, aber wir hoffen, dass das in der Praxis Erlernte auch an anderen Obstbäumen angewandt wird und große Tragweite erreicht.
Anmerkung
Obstbaumschnitt kann schnell zu Überlastung der Handgelenke (Sehnenscheidenentzündung) führen. Es ist daher ratsam, im Beisein anderer „klein anzufangen“ und zu gucken, ob einem die Aktivität liegt.