Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützen mit Zuwendungen und Aufträgen Projekte von Nationale Naturlandschaften e. V. und Verband Deutscher Naturparke e. V.. Es trägt so wesentlich zur Entwicklung eines nationalen Schutzgebietssystems, bestehend aus Nationalparken, Biosphärenreservaten, Naturparken und Wildnisgebieten, im Sinne internationaler Verpflichtungen und für den Erhalt der biologischen Vielfalt bei.
Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verbraucherschutz (BMUV) gebildet. Es ist seitdem innerhalb der Bundesregierung federführend verantwortlich für die Umweltpolitik des Bundes. Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten. Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen. Seit 2025 agiert das BMUV unter dem Namen Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.